Definieren Sie drei Eigenschaften Ihrer Stimme, etwa freundlich, sachlich, lösungsorientiert. Schreiben Sie kurze Leitplanken: Wir vermeiden Panik und Übertreibung, wir erklären Zusammenhänge, wir bieten konkrete nächste Schritte. Nutzen Sie aktive Verben, bildhafte Substantive und verzichten Sie auf abgenutzte Floskeln. So klingt jede Kommunikation wie eine hilfsbereite Person, die neben uns in der Küche steht. Diese Nähe entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Klarheit, Wärme und Respekt vor Menschen, die bewusst, aber pragmatisch entscheiden möchten.
Ob Produktseite, Etikett, Instagram-Post oder Service-Chat: Inhalte sollten dieselben Kernwerte tragen. Erstellen Sie ein Message-Archiv mit wiederkehrenden Aussagen zu Materialien, Pflege, Rücknahme und Einsparungen. Stimmen Sie Bilder und Worte ab: natürliche Farben, ruhige Kompositionen, klare Icons. Schulen Sie das Team und dokumentieren Sie Beispiele. Konsistenz spart Zeit, senkt Fehlerquoten und stärkt Wiedererkennung. Kundinnen und Kunden fühlen sich sicher, wenn die Marke an jedem Kontaktpunkt verlässlich klingt und stets dieselbe, gut begründete Geschichte weitererzählt.
Zeigen Sie, wie Sätze besser werden: Aus „Unser Reiniger ist der grünste“ wird „Die Nachfüllflasche spart bei drei Anwendungen so viel Kunststoff wie eine Einkaufstüte und vermeidet unnötige Transporte.“ Aus „100 Prozent schadstofffrei“ wird „Gemäß Test X unterschreiten wir Grenzwerte deutlich, Bericht verlinkt.“ Solche Vergleiche schärfen das Gespür fürs Wesentliche, helfen neuen Teammitgliedern und sorgen dafür, dass Botschaften verständlich, überprüfbar und freundlich zugleich bleiben, ohne an Kraft und Klarheit zu verlieren.